Reisestationen

Freitag, 20. November 2009

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12. Station: Apple Pie!

Noch ein wenig die Ausläufer meiner Euphoriewelle der letzten Woche genießend, entschied ich mich in dieser Woche für etwas handfesteres Rezept. Außerdem hatte ich noch Äpfel aus dem heimischen Garten, die weg mussten ;-) Da ich mich immer schon mal an einem Apple Pie versuchen wollte, um herauszufinden, was denn so toll daran ist, machte ich mich voller Tatendrang ans Werk. Das Rezept erwies sich als äußerst kooperativ und so duftete es in meiner Wohnung schon bald herrlich nach frisch gebackenem Kuchen. Und gut sah der auch noch aus. Blieb nur zu hoffen, dass er halten würde, was er versprach.

Erkenntnis der Woche: Wenn man die richtige Springform hat, kann man ruhig mal vergessen, sie vorher einzufetten ;-)

Freitag, 6. November 2009

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10. Station: Hipp Hipp...

Als ich bei der Suche nach einem geeigneten Dessertrezept auf dieses hier stieß, war ich irgendwie angetan davon. Ich mag Orangen und ich wollte auch mal wieder was simples machen. Da ich meinen Lieben allerdings auch ein bisschen was bieten möchte, hatte ich die grandiose Idee Hippen zu machen. Also suchte ich nach einem Rezept und war recht begeistert von diesem hier, passte es doch so gut zum Orangenthema. Also machte ich mich ans Werk. Die Creme war schnell angerührt und der Teig fixt zusammengeknetet. Nachdem der Teig zwei Stunden wer weiß was im Kühlschrank veranstaltet hatte, freute ich mich auf's Backen und machte kleine Taler. Nach zwei Minuten im Ofen hatte sich das Ganze verflüssigt und war zu einem Brei geworden. Dass ich es tatsächlich geschafft habe ein paar feste Stücken daraus zu formen, ließ mich fast prometheusche Anwandlungen bekommen, die ich jedoch schnell wieder ablegen musste, um nicht zu spät zu kommen.

Erkenntnis der Woche: Vielleicht sollte ich aufhören daran zu glauben, dass alles schon beim ersten Mal gut geht und Sachen wirklich vorher ausprobieren, bevor ich sie auf die Menschheit loslasse - andererseits...

Freitag, 30. Oktober 2009

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9. Station: Hallo Halloween

Ich hatte bereits im Vorfeld überlegt für die Halloweenzeit etwas mit Kürbis zu machen und war daher sehr erfreut auf dieses Rezept zu stoßen. Aufgrund wiedriger Umstände (Vorbereitung eines Geburtstagsgeschenkes) und der Tatsache, dass mein Öfchen nicht für solche Backorgien gedacht ist, verschlug es mich samt Backutensilien und Kürbis in die Küche von Annegret. Dort verteilte ich beim beinahe verzweifelten Versuch den Kürbis möglichst schnell und lautlos zu reiben nicht nur überall orangene Fitzelchen, sondern stürzte den Rest der Küche auch gleich ins Chaos. Irgendwie bekam ich die etwas ekelig anmutende Masse dann doch in die hübschen Muffinförmchen und verteilte geschickt leckere Buttersträusel darüber (da bereits Gemüse im Teig war, dachte ich ein paar Extrakalorien wären doch nicht so schlimm). Abgesehen von dem ganzen Öl, das während des Backens ausgetreten war und alles irgendwie eklig schmierig machte, wirkten die Muffins nach dem Backen sehr appetitlich. Flux noch ein bisschen verziert und ab zum Pre-Halloween-Mampfen.

Erkenntnis der Woche: Ich brauche ganz dringend eine super Küchenmaschiene, auf Reiben hab ich nämlich keine Lust mehr, ich Jammerlappen.

Sonntag, 25. Oktober 2009

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8. Station: Schokorangengeflüster

Eine erneute Abwesenheit der Schokoladenpuddingphobikerein ausnutzend, hatte ich kurzerhand entschieden genau so einen zu machen. Dabei stützte ich mich auf dieses Rezept, dass sich erstaunlich leicht umsetzen ließ, lediglich um den Agregatzustand bangte ich, weil sich das Ganze doch ein wenig zu flüssig anfühlte. Geschmacklich war es aber von Anfang an gut.
Um nicht im schnöden Schokoladeneinheitspudding zu ertrinken, musste eine gekonnte Beilage her. Aus der klassischen Vanillesauce wurde so ein Orangependant. Als Grundlage entschied ich mich für diese Variante. Das Karamellisieren des Puderzuckers barg dabei die erste Hürde. Erst passierte gar nichts und dann wurde es eine ekelig, klebrige Masse. Also schnell den Orangensaft drüber und warten...und warten...dann ein bisschen Stärke und Vanillezucker...und warten. Ich entschied, dass die Konsistenz richtig war, als es schon fast Zeit war zu Gehen. Noch schnell ein bisschen Zimt dran und dann hoffen, dass alles noch zur richtigen Festigkeit finden würde

Donnerstag, 8. Oktober 2009

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7. Station: Alles in Butter(milch)

Das verflixte siebte Rezept? Irgendwie nicht. Zum ersten Mal lief fast alles glatt. Um mal wieder mehr auf die schlanke Linie zu achten, hab ich das hier ausprobiert. Das Komplizierteste daran waren die Vanilleschoten, die störrischen Dinger. Alles andere lief ziemlich glatt. Zucker, Vanille und Buttermilch vertrugen sich von Anfang an und auch die Gelatine war mal wieder sehr kooperativ. Auch der zusätzlich untergehobene Eischnee machte keine Probleme. Nur das Covergirl hat sich ein bisschen dämlich angestellt und beim Abfüllen der Gläser eins umgeschmissen. Sah aber schlimmer aus als es war. Das Ganze erstmal in den Kühlschrank und nach zwei Stunden noch hübsch Fruchtmus drüber. Jetzt bin ich mal gespannt ob die Testerinnen auch so unkompliziert sind wie das Dessert.

Erkenntnis der Woche: Manchmal ist weniger wirklich mehr, bewiesen diese Woche die Vanilleschoten.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

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6. Reisestation: Schockierend Schokoladig

Da in dieser Woche die Schokoladenpudding-Phobikerin abwesend ist, habe ich mich spontan zu einer kleinen Schokoladenorgie hinreißen lassen. Und zwar auf dieser Basis. Für mehr Abwechslung hab ich sowohl weiße als auch Vollmilchschokolade verwendet. Dabei stellte ich erneut fest, dass ich wohl ein eher klassischer Typ bin. Die gute alte Vollmilchschokolade ließ sich problemlos schmelzen und mit dem Eiweiß zu einer geschmeidigen Masse formen. Die weiße Diva hingegen klumpte und verstand sich überhaupt nicht mit dem Eischnee. Es bedurfte einiges an Überzeugungskunst, die beiden zusammenzubringen. Mit ein paar Amarettinikrümeln ließ sich aber einiges retten und jetzt hoffe ich, dass dieses Dessert nicht weitere Schokoladenpuddingphobiker hervorbringt.

Erkenntnis der Woche: Eischnee und weiße Schokolade arbeiten vermutlich deshalb nicht so gut zusammen, weil sie beide Zicken sind, die immer ne Sonderbehandlung wollen.

Samstag, 26. September 2009

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5. Station: Wackeln für Anfänger

Ich wollte mir mal wenig Arbeit machen und entschied mich deshalb für dieses Rezept. Guter alter Wackelpudding. Ich kaufte mir extra eine neue Teesorte und legte los. Am Anfang ging auch alles gut. Tee gekocht, gesüßt und Gelatine drunter. Fertig. Abkühlen und dann ab in den Kühlschrank. Ich lehnte mich gemütlich in meinem Schaukelstuhl zurück und klopfte mir gedanklich schon mal auf die Schulter. Nach einer Stunde wagte ich den ersten Blick in den Kühlschrank. Laut Beschreibung sollte sich das Ganze ja schon verfestigt haben, hatte es aber nicht. Leicht zweifelnd schloss ich die Kühlschranktür wieder und ließ eine weitere halbe Stunde vergehen, dann eine weitere Stunde...nichts. Panik! Ich holte das Ganze noch mal raus und rührte soviel Gelatine unter, das mir von deren Geruch schon ganz übel wurde. Jetzt musste es aber klappen. Als ich das Haus mit den zwei verschiedenen Varianten verließ, hatte die eine schon eine leicht wabbelige Konsistenz und die andere na ja, reden wir nicht drüber... weitere zwei Stunden im Kühlschrank mussten mich jetzt retten.

Erkenntnis der Woche:Nur weil etwas einfach aussieht, heißt das noch lange nicht, dass es dich nicht ärgern kann.

Donnerstag, 17. September 2009

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4. Station: Schaumschlägerei

Obwohl ich letzte Woche nicht da war, kam mir doch durch geheime Quellen zu Ohren, dass der Wunsch nach Zitronencreme aufgekommen sei und als aufmerksame Dessertchefin geh ich natürlich auf solche Wünsche ein. Ich suchte in einem alten Kochbuch meiner Mutter und fand auch ein interessantes Rezept...unter dem für die Zitronencreme. Ein Rezept für Apfelsinenschaum (der auch mit Zitronen und anderen Zitrusfrüchten funktioniert). Da dieses Rezept wesentlich kalorienärmer wirkte, entschied ich mich dafür. Ich fand es aber ein wenig langweilig und wollte das Ganze durch eine interessante Verpackung aufpeppen. Also stand ich gestern gefühlte drei Stunden in meiner Miniküche und schmierte Schokolade in Muffinförmchen, in der Hoffnung das Ganze würde über nacht im Gefrierfach so fest, dass man es problemlos ablösen könne. Das tat es aber nicht. Es war ein schmierige Katastrophe.
Dann der Schaum...was soll ich sagen. Es wurde mehr Brei als Schaum und auch nicht richtig fest. Gott sei Dank haben die Gelatine und ich zueinander gefunden und ich glaube, es hat funktioniert. Geschmacklich halte ich das Ganze nämlich für vielversprechend. Sollte es jedoch nicht funktionieren, werde ich mit den Trümmern der Schokoladensauerei in meinem Gefrierfach eine Kalorienorgie veranstalten. HAH!

Erkenntnis der Woche: Ich bin nicht für diffiziele Arbeiten gemacht, keine Dekorationsexperimente mehr!

Donnerstag, 10. September 2009

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3. Station: Ein Hoch auf die Improvisation

Jeden Donnerstag stellt sich mir die Frage: "Was kredenzt du deinen Herzdamen denn heute Abend Schönes?" Es ist gar nicht so einfach abwechslungsreiche Gerichte zu zaubern und dabei jedes Mal den Geschmack von 7 Damen zu treffen.
Die eine verabscheut Kohl, die andere mag keine Zwiebeln. Die nächste verzehrt nichts, bei dem zu erahnen ist, um welches Tier es sich dabei handelt und an Innereien traut sich kaum eine heran.
Trotzdem bereitet es mir Freude, wenn ich es hinbekomme, alle zufrieden zu stellen und das ein oder andere Lob für meine Bemühungen zu ernten.
Auch das Covergirl stellt sich seit einiger Zeit dieser Herausforderung und gönnt sich in dieser Woche nun eine erste Verschnaufpause in den Bergen. Damit die Runde dennoch nicht auf ein leckeres Dessert verzichten muss, habe ich Covergirls Aufgabe übernommen und komme deshalb nun zum eigentlichen Thema: dem Dessert des heutigen Abends.
Im Vorfeld habe ich in zahlreichen Kochbüchern und im Internet nach leckeren und kalorienbewussten Desserts gesucht und musste leider feststellen, dass mir keins 100%ig zugesagt hat. Also habe ich es angepackt wie immer: Inspiriert durch meinen Magen, bin ich in den nächsten Lebensmittelladen gegangen und habe mir das in mein Einkaufskörbchen gelegt, von dem ich dachte, ich könnte etwas Leckeres daraus zaubern. An der Kasse lagen letztendlich folgende Zutaten auf dem Band:

1 Becher Joghurt (1,5% Fett)
1 Becher Magerquark
1 Becher Sahne (7 % Fett)
1 Becher Haselnusskrokant
1 Vanilleschote
1 Tüte Waldbeeren (TK)
1 Packung frische Brombeeren

Geboren war die Idee für eine Vanillecréme mit Waldbeeren.
Hierfür hatte ich geplant, den Quark und den Joghurt zu vermengen, das Mark der Vanilleschote hinzuzufügen, das Ganze mit Süßstoff zu süßen und die geschlagene Sahne letztendlich unterzuheben. Nette Idee, gell?
Der Süüüüüüßstoff und die fast zu Tode geschlagene, und sich dennoch nicht ergeben wollende, Sahne waren leider anderer Meinung. Planänderung: Flüssigsahne zur Créme geben und der Süße mit Limettensaft den Garaus machen. Auch gut.
Die Waldbeeren wollte ich lediglich auftauen und mit Süßstoff süßen.
Leider lächelte mich eine Amarettoflasche so herzallerliebst an, dass ich kurzerhand beschloss, die Waldbeeren mit Amaretto aufzukochen. Etwas Süßstoff, einen Spritzer Limettensaft und Speisestärke zur Bindung dazugegeben und fertig war's.
Mal schauen, was die Jury dazu zu sagen hat.

Erkenntnis der Woche: Die dekorative Darreichung der Köstlichkeit nimmt mehr Zeit in Anspruch an die Zubereitung.

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Donnerstag, 3. September 2009

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2. Station: Tamtam ums Apfel-Tiramisu

Wenn ich das Wort Tiramisu höre, denke ich eigentlich an Kaffee und Kalorien. Aber damit hat dieses Rezept nun wirklich nichts zu tun.
Ich brauchte also keine Angst vor einem Dickmacher haben, dafür aber machte mir die Gelatine Angst. Ich hab damit nämlich noch nie gearbeitet und hielt es für Teufelszeug, das sowieso nie funktioniert und nur für Tränenausbrüche sorgt, und wer will schon Tränen im Tiramisu? Wie sich herausstellte, war die Gelatine jedoch sehr kooperativ, was mich noch nervöser machte. Schließlich hatte ich mit irgendeiner Katastrophe gerechnet. Aber bis auch die Tatsache, dass ich ein wenig mehr von der Quark-Joghurtmasse hätte brauchen können, verlief alles glatt. Bis jetzt. Ich hoffe, das Ganze springt mich nicht an, sobald ich es anzuschneiden versuche.

Erkenntnis der Woche: Gelatine mag nicht so furchtbar sein, wie angenommen, aber im erhitzten Zustand riecht sie wiederlich!

Das Projekt

Eine übermotivierte Studentin,
Sechs wagemutige Testerinnen,
Unzählige Rezepte.

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MÖP (Gast) - 14. Nov, 10:52

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