3. Station: Ein Hoch auf die Improvisation
Jeden Donnerstag stellt sich mir die Frage: "Was kredenzt du deinen Herzdamen denn heute Abend Schönes?" Es ist gar nicht so einfach abwechslungsreiche Gerichte zu zaubern und dabei jedes Mal den Geschmack von 7 Damen zu treffen.
Die eine verabscheut Kohl, die andere mag keine Zwiebeln. Die nächste verzehrt nichts, bei dem zu erahnen ist, um welches Tier es sich dabei handelt und an Innereien traut sich kaum eine heran.
Trotzdem bereitet es mir Freude, wenn ich es hinbekomme, alle zufrieden zu stellen und das ein oder andere Lob für meine Bemühungen zu ernten.
Auch das Covergirl stellt sich seit einiger Zeit dieser Herausforderung und gönnt sich in dieser Woche nun eine erste Verschnaufpause in den Bergen. Damit die Runde dennoch nicht auf ein leckeres Dessert verzichten muss, habe ich Covergirls Aufgabe übernommen und komme deshalb nun zum eigentlichen Thema: dem Dessert des heutigen Abends.
Im Vorfeld habe ich in zahlreichen Kochbüchern und im Internet nach leckeren und kalorienbewussten Desserts gesucht und musste leider feststellen, dass mir keins 100%ig zugesagt hat. Also habe ich es angepackt wie immer: Inspiriert durch meinen Magen, bin ich in den nächsten Lebensmittelladen gegangen und habe mir das in mein Einkaufskörbchen gelegt, von dem ich dachte, ich könnte etwas Leckeres daraus zaubern. An der Kasse lagen letztendlich folgende Zutaten auf dem Band:
1 Becher Joghurt (1,5% Fett)
1 Becher Magerquark
1 Becher Sahne (7 % Fett)
1 Becher Haselnusskrokant
1 Vanilleschote
1 Tüte Waldbeeren (TK)
1 Packung frische Brombeeren
Geboren war die Idee für eine Vanillecréme mit Waldbeeren.
Hierfür hatte ich geplant, den Quark und den Joghurt zu vermengen, das Mark der Vanilleschote hinzuzufügen, das Ganze mit Süßstoff zu süßen und die geschlagene Sahne letztendlich unterzuheben. Nette Idee, gell?
Der Süüüüüüßstoff und die fast zu Tode geschlagene, und sich dennoch nicht ergeben wollende, Sahne waren leider anderer Meinung. Planänderung: Flüssigsahne zur Créme geben und der Süße mit Limettensaft den Garaus machen. Auch gut.
Die Waldbeeren wollte ich lediglich auftauen und mit Süßstoff süßen.
Leider lächelte mich eine Amarettoflasche so herzallerliebst an, dass ich kurzerhand beschloss, die Waldbeeren mit Amaretto aufzukochen. Etwas Süßstoff, einen Spritzer Limettensaft und Speisestärke zur Bindung dazugegeben und fertig war's.
Mal schauen, was die Jury dazu zu sagen hat.
Erkenntnis der Woche: Die dekorative Darreichung der Köstlichkeit nimmt mehr Zeit in Anspruch an die Zubereitung.

Die eine verabscheut Kohl, die andere mag keine Zwiebeln. Die nächste verzehrt nichts, bei dem zu erahnen ist, um welches Tier es sich dabei handelt und an Innereien traut sich kaum eine heran.
Trotzdem bereitet es mir Freude, wenn ich es hinbekomme, alle zufrieden zu stellen und das ein oder andere Lob für meine Bemühungen zu ernten.
Auch das Covergirl stellt sich seit einiger Zeit dieser Herausforderung und gönnt sich in dieser Woche nun eine erste Verschnaufpause in den Bergen. Damit die Runde dennoch nicht auf ein leckeres Dessert verzichten muss, habe ich Covergirls Aufgabe übernommen und komme deshalb nun zum eigentlichen Thema: dem Dessert des heutigen Abends.
Im Vorfeld habe ich in zahlreichen Kochbüchern und im Internet nach leckeren und kalorienbewussten Desserts gesucht und musste leider feststellen, dass mir keins 100%ig zugesagt hat. Also habe ich es angepackt wie immer: Inspiriert durch meinen Magen, bin ich in den nächsten Lebensmittelladen gegangen und habe mir das in mein Einkaufskörbchen gelegt, von dem ich dachte, ich könnte etwas Leckeres daraus zaubern. An der Kasse lagen letztendlich folgende Zutaten auf dem Band:
1 Becher Joghurt (1,5% Fett)
1 Becher Magerquark
1 Becher Sahne (7 % Fett)
1 Becher Haselnusskrokant
1 Vanilleschote
1 Tüte Waldbeeren (TK)
1 Packung frische Brombeeren
Geboren war die Idee für eine Vanillecréme mit Waldbeeren.
Hierfür hatte ich geplant, den Quark und den Joghurt zu vermengen, das Mark der Vanilleschote hinzuzufügen, das Ganze mit Süßstoff zu süßen und die geschlagene Sahne letztendlich unterzuheben. Nette Idee, gell?
Der Süüüüüüßstoff und die fast zu Tode geschlagene, und sich dennoch nicht ergeben wollende, Sahne waren leider anderer Meinung. Planänderung: Flüssigsahne zur Créme geben und der Süße mit Limettensaft den Garaus machen. Auch gut.
Die Waldbeeren wollte ich lediglich auftauen und mit Süßstoff süßen.
Leider lächelte mich eine Amarettoflasche so herzallerliebst an, dass ich kurzerhand beschloss, die Waldbeeren mit Amaretto aufzukochen. Etwas Süßstoff, einen Spritzer Limettensaft und Speisestärke zur Bindung dazugegeben und fertig war's.
Mal schauen, was die Jury dazu zu sagen hat.
Erkenntnis der Woche: Die dekorative Darreichung der Köstlichkeit nimmt mehr Zeit in Anspruch an die Zubereitung.

la.leo.dy - 10. Sep, 18:22
