Donnerstag, 27. August 2009

Reiseberichte -

1. Bericht: Alles eine Frage der Konsistenz

Der Pfirsich-Himbeer-Traum hält nicht ganz, was der Name verspricht. Die Testerinnen waren sich ein wenig uneins. Einige mochten das Pfirsichmus besonders, für andere hätte es auch wegbleiben können. Die Himbeeren wurden von den meisten als etwas zu sauer eingestuft. Außerdem könnte man die auch pürieren. Ein gemeinsamer Kritikpunkt war die Konsistenz. Sie ist zu einheitlich. Vielleicht könnte man ein bisschen Gelatine druntermischen. Ich jedenfalls denke, dass der Aufwand zu groß war für eine durchschnittliche Bewertung von sieben von zehn Punkten.

Fazit: Das Rezept sollte eher Pfirsich-Himbeer-Tagträumerei heißen. Nettes Dessert zum Auftakt, aber da geht doch mehr.
Reisestationen -

1. Station: Der Pfirsich-Himbeer-(Alp)Traum

Ich dachte mir, ich fange mit etwas Einfachem an und suchte nach schnellen Rezepten. Mit einer angegebenen Zubereitungszeit von 20 Minuten und einem angebliche simplen Schwierigkeitsgrad, hielt ich dieses Rezept von chefkoch.de für passend. Aber bereits der Einkauf gestaltete sich als alles andere als simpel. Zunächst einmal scheint es keine Aprikosen mehr in diesem Land zu geben, also schwenkte ich auf Pfirsiche um. Dann die Himbeeren. Ich fand sie und überlegte angesichts des Preises für eine 125g-Schale, ob ich mir den Kurztrip mit meiner Mutter in zwei Wochen noch leisten könne. Da aber auch die Alternative, Erdbeeren, nicht mehr auffindbar war, biss ich in den sauren Apfel (na ja, eher in die süße Himbeere).
Kaum zu hause angekommen, machte ich mich an die Arbeit. Die Pfirsiche sollten gekocht werden. Nun gut, aber vorher muss man sie schälen, was eine ekelige, flutschige Angelegenheit ist und schon ungefähr zehn der angegebenen zwanzig Minuten in Anspruch nimmt. Allerdings war ich froh, dass ich doch keine Aprikosen bekommen hatte, diese Fummelei mag ich mir gar nicht ausmalen. Gekochte Pfirsiche sind eine wabbelige Sache, aber sie verströhmen einen schönen Duft in der Küche. Eigentlich soll man sie abkühlen lassen, aber dann wäre ich nie fertig geworden. Also pürieren das Ganze und dann kurz zur Gewissensberuhigung ins Gefrierfach. Als ich endlich alles auf die Gläser verteilt hatte, war eine gute Stunde vergangen. Nun, ich hoffe das Ganze hat sich gelont.

Erkenntnis der Woche: Traue keiner Zeitangabe, die du nicht selber manipuliert hast.
Oh und Butter-Vanille-Aroma riecht himmlisch, das sollte man mal in Parfum mischen.

Das Projekt

Eine übermotivierte Studentin,
Sechs wagemutige Testerinnen,
Unzählige Rezepte.

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diesem grundsatz kann ich nur beipflichten! ananas...
MÖP (Gast) - 14. Nov, 10:52

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