Reiseberichte
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Na ja, gut sah er aus der Pie, aber irgendwie konnte er nicht halten was er versprach. Grade mal lausige 6 Punkte konnte ich meinen Testerinnen entlocken. Die Kritik? Zu viel Teig, zu wenig Äpfel und keine Süße. Der Teig unten war ein wenig "undurch", wenn man das so nenen kann, der Teig oben war jedoch fast schon steinhart. Verstehe das wer will. So kann das jedenfalls nicht richtig sein. Ich hab mich ein wenig geärgert, dass ich nicht noch eine Vanillesauce dazu gemacht hab, die hätte vielleicht noch was retten können. Aber egal, ich hab ja noch ein paar Äpfel, dann probier ich mal ein richtiges amerikanisches Rezept...und hoffe ich krieg keinen Zuckerschock!
Fazit: Ein Kuchen bleibt ein Kuchen bleibt ein Kuchen!
_covergirl_ - 20. Nov, 15:04
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Oh mein Gott, ich habe es tatsächlich geschafft, die magischen ACHT Punkte zu knacken. Meine Tiramisuvariation erreichte 8,4 Punkte und hat mir selbst auch hervorragend geschmeckt. Einziger wirklicher Kritikpunkt waren die zu sehr durchgematschten Löffelbiskuit, denen die lange Kühlzeit wohl nicht so gut getan hat. Das seltsame Verschwinden des braunen Zuckers wurde zwar mit fragenden Blicken bedacht, sonst aber hingenommen. Alles in allem also ein sehr gelungenes Dessert, dass ich wohl auch mal außerhalb dieser Reisegruppe unter's Volk bringen werde.
Fazit: Gelatine oder nicht Gelatine, das ist hier die Frage!
_covergirl_ - 13. Nov, 14:45
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Aus organisatorischen Gründen musste ich dieses Mal auf einen
alten Bekannten zurückgreifen. Ich hatte eh vor, dieses Rezept nocheinmal zu wiederholen und so ergriff ich die Gelegenheit und wandelte das Ganze in ein Pfirsichtiramisu um. Dazu überschwemmte ich die Löffelbiskuits mit Pfirsichlikör und griff auf Dosenpfirsiche zurück. Mit geübter Hand hab ich dann nur noch die Gelatine unter die Quark-Joghurt-Mischung gehoben und das Ganze dann einfach im Kühlschrank vor sich hin kühlen lassen.
Als "Topping" wollte ich mich an braunem Zucker versuchen und nötigte meiner Mutter sogar ihren kleinen Bunsenbrenner ab. Das Ganze klappte auch hervorragend, war nur leider wenig später irgendwie verschwunden...
Erkenntnis der Woche: Das Abfackeln von Lebensmitteln macht mir mehr Spaß als es sollte - und dabei hatte ich im Chemieunterricht doch immer Angst vor der Gasflamme.
_covergirl_ - 12. Nov, 14:37
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So langsam entwickele ich ein Orangentrauma. Anscheinend bin ich nicht in der Lage etwas mit Orangen zu bauen, das zumindest eine Person nicht an Softcake erinnert. Sehr seltsam, ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll. Hippen jedenfalls werd ich nochmal probieren, die waren eigentlich ganz gut. Die Creme war auch okay, jedenfalls nicht so sauer wie ich vermutet hätte. Im Durchschnitt gab es sieben Punkte, gar nicht so übel. Und das mit dem "künstlichen" Orangenaroma kriegen wir auch noch hin.
Fazit: Keine Orangen sind auch keine Lösung!
_covergirl_ - 7. Nov, 17:28
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Kürbis ist ne feine Sache - so als Suppe oder auch ausgehölt als Halloweenschmuck. Als Zutat für einen Muffinteig ist er allerdings irgendwie nur bedingt tauglich. Vielleicht liegt es daran, dass er kaum Eigengeschmack hat oder daran, dass er die Konsitenz des Ganzen leicht fragwürdig erscheinen ließ. Jedenfalls war ich selbst irgendwie auch nicht ganz überzeugt von meiner Kreation und kann mit den sechs Punkten ganz gut leben. Wirklich toll waren allerdings die Streusel, da waren sich alle einig. Insgesamt also nicht unbedingt ein Gebäck, das man ein zweites Mal haben muss. Als Halloweenkompanion aber durchaus mal einen Versuch wert.
Fazit: Statt Kürbis nehm ich das nächste Mal lieber wieder was Traditionelles - wie wäre es mit Möhrchen?
_covergirl_ - 30. Okt, 17:07
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Alles in Allem kam das Dessert recht gut an. Die Durchschnittsnote belief sich auf gute 7 Punkte, ein Wert, von dem ich schon fast nicht mehr glaube ihn überschreiten zu können. Das Erstaunliche war jedoch, dass mein Dessert bei einigen irgendwie Kindheitserinnerungen geweckt hat, denn gleich zwei verglichen den Geschmack des Ganzen mit den glibbrig-süßen Softcakes, die man sich im Grundschulalter gerne Pfundweise reinschob. Wahrscheinlich lag das an der, obwohl ohne irgendwelche fragwürdigen Inhaltstoffe zubereitet, "künstlich" schmeckenden Orangensoße. Was soll's, ich fand's gut und der Rest ist gefräßiges Schweigen.
Fazit: Mit Desserts verhält es sich wie mit Erinnerungen - Sie sind mehr als nur die Summer ihrer Einzelteile
_covergirl_ - 28. Okt, 16:27
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Nun ja, meine Begeisterung bei der Zubereitung des Desserts übertrug sich irgendwie nicht auf meine Testerinnen. Die einen störten sich an der Säure des Fruchtmuses, die anderen an der Konsistenz des Gelees. Außerdem frag ich mich, wohin sich die Vanille verflüchtigt hat. Da steht man in der Küche und kratzt die doofen Schoten aus - für nichts und wieder nichts.
Sehr verblüffend war, dass dieses Rezept sowohl fünf als auch acht Punkte kassierte und sich mal wieder zeigte, dass es wirklich schwer ist, mehr als zwei Leute mit dem gleichen Geschmack zu finden. Mit durchschnittlich sechs Punkten hake ich dieses Rezept jedenfalls ab und blicke neuen Herausforderungen entgegen.
_covergirl_ - 13. Okt, 16:56
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Mit Speck fängt man Mäuse und mit Schokolade die Testesserinnen. Der "Double Chocolate Dream", wie ich ihn spontan genannt habe erntete gefräßiges Schweigen und durchschnittlich 7,5 Punkte. Besonders die Amarettinikrümel kamen super an und schmeckten in der Kombi mit der weißen Schokocreme besonders gut.
Für ein wenig Missfallen sorgte das Eiweiß auf Abwegen in der dunklen Creme. Nach ca. sechs Stunden Kühlschrank hatte sich das nämlich irgendwie abgesetzt und ließ das Ganze ein wenig unappetitlich wirken. Ein wenig überraschend war die Eigensüße der Vollmilchschokoladencreme, vielleicht sollte man das nochmal mit Zartbitter versuchen oder eine 1:1 Mischung machen.
Fazit: Schokolade war, ist und bleibt einfach eine Geheimwaffe. Funktioniert bestimmt auch bei Mäusen.
_covergirl_ - 6. Okt, 15:13
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Der Wackelpudding wurde fest, so weit so gut. Geschmacklich ließ das Ganze jedoch zu wünschen übrig. Irgendwie schmeckte man den Heidelbeer-Vanille-Tee nicht raus, der Mango-Kiwi-Tee schaffte das schon eher, war aber auch nicht überwältigend. Gott sei Dank hatte
la.leo.dy eine tolle Vanillesauce gezaubert, in der ich mich gern ertränkt hätte, wäre mehr davon da gewesen. So blieb mir nichts anderes übrig, als den Wackelpudding zu ertränken, dem das auch viel besser tat als mir. Alles in allem bekam das Dessert dann solide sieben Punkte und kam eigentlich recht gut an. Die Alternative Fruchtsaft wurde noch mal ins Spiel gebracht, aber heftige Diskussionen entwickelten sich nicht.
Fazit: Wenn man eine schöne Sauce dazu reicht und der Saft oder Tee genug Eigengeschmack hat, dann kann dieses Dessert durchaus funktionieren, aber wirklich spannend ist es nicht.
_covergirl_ - 26. Sep, 09:16
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Also schön, haken wir das ab. Bis auf eine Zitronenfetischistin konnte ich niemanden, auch mich nicht, für meine Zitrusschaumkomposition begeistern. Da halfen auch die improvisierten Waffelschälchen nicht mehr viel. Mit durchschnittlich 4,5 Punkten ist dieses Dessert noch gut bedient. Und bedient war ich auch. Dass nach so viel Aufwand und einem Beinahezusammenbruch auf dem Küchenboden nichts besseres rausgekommen ist, ärgert mich! Nun gut, abhaken und neue Rezepte suchen. Es wird doch etwas geben, das uns alle begeistert und mich nicht an den Rand der Verzweiflung treibt.
Fazit: Wenn du glaubst, du hast genug gesüßt, nimm nochmal die Gleiche Menge zucker dazu!
_covergirl_ - 18. Sep, 08:49